Theme kaputt?

Hmm…irgendwie ist hier was kaputt. Die Feature-Galerie funktioniert nicht mehr, deshalb habe ich sie jetzt mal deaktiviert. Aber auch so erscheint das Bild vom neusten Artikel nicht in der Übersicht….?!?! Muss mir das mal genauer ansehen, oder ist es vielleicht sowieso Zeit für einen Tapetenwechsel? Vielleicht würde mich das ja auch wieder mehr zum Bloggen motivieren? ;-)

Neues Objektiv

DSC_0081Hier war ja wirklich wenig los, in letzter Zeit, ich geb’s zu. Und ich komme auch gar nicht erst mit Ausreden wie neuer Job, sonstige Projekte… Ich hatte schlichtweg auch nicht besonders viel Lust zu bloggen. Vielleicht ändert sich das ja jetzt wieder. Ich mache mal den Anfang. Ich habe mir nämlich letzte Woche kurz entschlossen mein erstes “extra” Objektiv für meine D80 bestellt. Und zwar das Nikkor 50mm 1:1.8D.

In letzter Zeit hatte ich öfter das Bedürfnis, bei schwachem Licht ohne Blitz gute, unverrauschte Bilder machen zu wollen. Und nachdem ich dann in diversen Fotoblogs noch mehrere Artikel über Festbrennweiten gelesen hatte, und alle mehr als begeistert waren, dachte ich, für dieses vergleichsweise kleine Geld kann man eigentlich nichts falsch machen. Heute habe ich das Kleine dann erstmals ausgeführt, und es fühlt sich schon sehr gut an.

Es erfordert schon etwas Umgewöhnung, mehr als einmal habe ich die Kamera vors Gesicht gehalten, weil ich dachte, der gewünschte Ausschnitt müsste so passen – und dann musste ich noch mehrere Schritte zurückgehen. Manche Bilder kann man auch einfach nicht machen. Ich wollte z.B. einen Baum mitsamt seiner Spiegelung in einer Pfütze fotografieren. Als ich für den Baum weit genug weg war, stimmte natürlich der Winkel für die Pfützen-Spiegelung nicht mehr, so dass man dort gar nichts mehr gesehen hat…

Insgesamt gesehen bin ich aber begeistert. Die Qualität der Bilder ist meiner Meinung nach sehr gut, und ich merke gerade, dass ich eigentlich schon immer so toll mit Tiefen(un)schärfe arbeiten hätte wollen, ohne es zu wissen. Dass man einen scharfen Bereich von wenigen Zentimetern Tiefe hinbekommt, war sehr beeindruckend. Auch was ich überall gelesen habe – dass man mit einer festen Brennweite kreativer in der Bildgestaltung wird – und dabei dachte “jaja…Schwätzer…”, stimmt absolut! Man ist gezwungen, sich damit auseinander zu setzen, wo man sich hinstellt. Und ich denke mit etwas Übung führt das dann auch dazu, dass man sich automatisch an einen “richtigeren” Ort stellt, wenn man mal wieder ein Zoom drauf hat.

Ich bin also happy und kann diese Erfahrung nur jedem empfehlen. Jetzt hoffe ich, dass ich nach den ersten “available light”-Versuchen noch immer ähnlich begeistert bin.

Und es hat Bing gemacht

Eigentlich hatte ich ja beschlossen, Bing nicht zu mögen. Es ist von Microsoft, und wurde nach gefühlten zehn Umbenennungen nun mit diesem Namen eingeführt. Nicht gerade zielgerichtetes Marketing. Und die Ergebnisse können ja gar nicht so gut sein, völlig unmöglich. Dazu noch dieses blöde Hintergrundbild. Erstens will ich nicht in Ferienstimmung kommen, wenn ich etwas suche. Zweitens ist das für die CO2-Bilanz mit Sicherheit genauso schädlich wie der weisse Hintergrund von Google – was die ganzen Router da auf dem Weg zu mir an Strom verbraten müssen…

Jetzt bin ich heute auf Blind Search gestossen. Man gibt den Suchbegriff ein, und bekommt drei Spalten mit Ergebnissen. Dann kann man für die Spalte voten, die einem die besten Ergebnisse bietet, und bekommt den Lieferanten angezeigt, Google, Yahoo und Bing. Ich habe natürlich gleich mal nach mir selbst gesucht, und für die einzige Spalte gevotet, die mein Blog in der Trefferliste hatte – und es war Bing! Neeeiiiin! :-)

Probiert es doch mal aus, was habt ihr für Erfahrungen?

Frühjahrsputz im Feedreader

Ja, hier geht tatsächlich noch was, mein Blog ist nicht tot. Ich weiss nicht woran es lag oder liegt, irgendwie fehlt mir momentan zwar nicht die Zeit, jedoch die Muße, die täglichen Erlebnisse und Neuigkeiten in mehr oder minder eloquente Textabschnitte zu verarbeiten. Aber das liegt ja sowieso alles nur an der Krise der deutschen Blogosphäre, andere bauen ihre Webseite ja auch mehrfach in wenigen Monaten komplett um… ;-)

Ich habe gerade etwas Frühjahrsputz in NetNewsWire gemacht. Einerseits stört mich schon seit längerem die ständige Ablenkung durch den roten Unread-Sticker im Dock und ich habe schon überlegt, komplett auf manuellen Refresh umzustellen. Andererseits, und das habe ich jetzt umgesetzt, hilft es vielleicht auch, erstmal etwas Ballast abzuwerfen. Insbesondere in der Kategorie “Apple” habe ich in meiner Switcher-Zeit wirklich jede Seite und jedes Blog abonniert, das irgendwas “feedbares” anbot. Mittlerweile bin ich ja schon ein alter Hase auf dem Mac (jetzt kann man schon so reden, obwohl man die PPC-Zeit nicht mehr erlebt hat…wie die Zeit vergeht), und man muss nun auch ganz klar die Spreu vom Weizen trennen. Da hat sich so einiges getummelt, was vom Niveau ganz weit unten anzusiedeln ist, seien nur mal das eine oder andere Newsportal genannt, welches die letzten Tage schwer in die “die Macs sind jetzt auch unsicher, Botnetzwerk gefunden, kauft Virenscanner!”-Kerbe gehauen haben. Einfach widerlich sowas, also weg damit. Ist ein gutes Gefühl, die Sonne scheint, meine Feeds sind ordentlich und ich bin produktiv. Und ich habe gebloggt. Howgh!

iTunes in schnell!

So, gerade das neue iTunes installiert. Ist ja genial wie schnell das auf einmal ist. Gut, man könnte natürlich auch sagen, dass das mal bitter nötig war…

Aua, Spiegel Online

bild-1

Wenn einem B-Blogger sowas passiert, dann gibt das einen verwunderten Blick. Aber bei SpOn tut das einfach nur noch sowas von weh! Ich lege das in der Rubrik Lustiges ab, auch wenn es eigentlich zum Heulen ist…

Update: Ich wurde mittlerweile darauf aufmerksam gemacht, dass es ja auch ein Wortspiel sein könnte. Na gut, aber ein unvorteilhaftes…

Webshop-Solution gesucht

Für einen Bekannten arbeite ich momentan an einer neuen Webshop-Lösung. Natürlich soll es möglichst nichts kosten, damit erschöpft sich die Liste möglicher Shops schonmal mit XT-Commerce, osCommerce, und Magento. Ausserdem – bin halt Wordpress-vorbelastet – habe ich noch einen Blick auf WP-e-commerce geworfen. Und nach einigen Stunden rumspielen und ausprobieren bin ich jetzt an einem gewissen Punkt der Ernüchterung angelangt.

Fangen wir mal mit Magento an. Rein optisch, und soweit ich das bislang beurteilen kann auch technologisch, die modernste Software. Die Versionsnummer 1.2 lässt aber auch erahnen, dass das Projekt vielleicht noch nicht allzu erwachsen ist. Das Interface erscheint sehr mächtig und komplex, und ich frage mich, ob das nicht schon Overkill für das geplante Projekt wäre. Ausserdem sind die Tabs im Admin-Interface auf einmal nicht mehr anklickbar, der Shop ist also klinisch tot. Ich bin mir keiner Schuld bewusst und habe noch nicht herausgefunden, woran es liegen könnte.

WP-e-commerce ist eigentlich mehr ein Spielzeug. Erster Kritikpunkt: es müssen vor dem Bestellen keine AGB abgenickt werden, somit ist es hierzulande per se erstmal unbrauchbar. Dies nachzurüsten wäre zwar sicher möglich, aber nicht unbedingt eine Übung auf die ich Wert lege, zumal man dann bei zukünftigen Plugin-Updates immer wieder Ärger bekommt. Davon abgesehen ist die deutsche Lokalisierung extrem fehlerhaft, und insgesamt erscheint mir das Plugin nicht ausgereift und umfangreich genug. Damit kann man sicher gut T-Shirts oder ein paar Downloads verkaufen, aber das ist nichts für jemanden, der mit dem Shop sein täglich Brot verdient.

XT-Commerce hat sich bereits 2003 von osCommerce abgespalten und macht jetzt einen auf Premium und Business und sowas. Sprich, es ist zwar Open-Source, aber mit der Freiheit scheint man es nicht so genau zu nehmen, mir scheint es da keine richtige Community zu geben, zu viele Dinge bleiben offenbar bezahlenden Kunden vorbehalten. Trotz der bereits 5-jährigen Eigenständigkeit und sehr schleppender Entwicklung von osCommerce, sehen die beiden Lösungen fast gleich aus. XT-Commerce rühmt sich zwar, 80% des Codes überarbeitet zu haben, allerdings sind da wohl Code-Dateien gemeint und nicht Code-Zeilen! Das Admin-Interface ist genau gleich umständlich und wenig intuitiv. Es gibt ebenso keine einfache Möglichkeit, Extensions zu installieren, aber dazu gleich mehr.

Denn das hat mich bei osCommerce am meisten geschockt: sämtliche Websoftware die ich so kenne hat einen Plugin-Ordner, wo ich fertige Community-Pakete reinwerfen kann, aktivieren, läuft. Nicht so bei osCommerce, Extensions entpacken sich wohin auch immer sie wollen, z.B. durchaus auch in den Basis-Ordner. Die erstbeste installierte Extension kommt sogar mit dem Hinweis, man solle sie nur in nackte Installationen entpacken, oder andernfalls sicherstellen, dass nicht bestehende Dateien überschrieben werden, bzw. diese im Fall der Fälle zu mergen wären. Ich wette, es gibt auch einige Dutzend Extensions, die Core-Files verändern… Grauenhaft. Davon, und von der angestaubten Optik und Funktionalität des Admin-Bereichs abgesehen, wäre die Software aber brauchbar. Immerhin gibt es eine funktionierende Community und viele Erweiterungen. Und als besonderes Leckerli bin ich noch auf WP.osC gestoßen, damit lässt sich ein leicht angepasstes osCommerce “innerhalb” von Wordpress installieren, sprich dieses benutzt das Wordpress-Theme mit und integriert sich nahtlos. Das finde ich ziemlich gelungen, vor allem könnte ich dann den Shop via Wordpress-Theme designen, womit ich mich schon einigermaßen auskenne, und das “Drumherum” ebenfalls mit der bekannten und geliebten Software verwalten.

Wenn da dann nur nicht diese furchtbare Codebasis des Shops wäre. Mir graut schon vor dem ersten Update einer Extension (oder nicht auszumalen vom osCommerce-Core…), wo dann an zig anderen Stellen plötzlich Baustellen aufgehen. Andererseits ist das Entwicklungstempo von osCommerce so langsam, dass vielleicht auch nicht allzuviele Updates zu machen sind. Somit werde ich dies – mangels Alternativen – wohl erstmal weiterverfolgen. Oder hat jemand noch einen ganz heissen Hinweis?

Usability Tests mit Userfly

Via Netzwertig stößt man immer wieder auf die tollsten Sachen. Heute: Userfly.com. Anmelden, eine einzige Zeile JavaScript ins eigene Theme einfügen, und schon werden sämtliche Besucher-Sessions aufgezeichnet. Sprich ich kann über einen Link auf userfly.com einen Film im Browser-Vollbild ansehen, wie ihr euch auf der Seite bewegt habt, alle Klicks, alle Eingaben, Scrollen, einfach alles. Geniale Sache, und vielleicht auch ein bisschen aufschlussreich bezüglich potentieller Verbesserungen. So, ich geh euch jetzt zusehen…

Neue Kamera

Ich hatte ja schon geglaubt, Zürich würde nie mehr Sonne abbekommen, so zäh lag die Nebeldecke das ganze bisherige Jahr über der Stadt und über dem Schweizer Mittelland. Heute war es dann doch so weit, und – als wäre es abgesprochen gewesen – wurde heute auch die Ersatzbeschaffung für meine ausgediente Pentax, die neu bestellte Immerdabei-Kamera geliefert. Ich habe mich nun nach reiflicher Überlegung und Beratung für die Nikon Coolpix S710 entschieden. Das Herz hätte zwar die Panasonic DMC-LX3 gewollt, von wegen ein Zeichen setzen für Qualität, großer Sensor und so, aber der Verstand meinte doch, dass mich der geringe Zoombereich zu sehr einschränken würde.

Natürlich habe ich das Wetter genutzt, um ein paar Probeaufnahmen zu machen. Soweit bin ich sehr zufrieden, die Kamera ist etwas größer als die alte Pentax, liegt somit besser in der Hand. Aber sie ist trotzdem noch klein genug, um sie überall hineinstecken zu können. Die Bedienung ist toll, das meiste erledigt man ganz iPod-like mit einem Clickwheel, alles ist intuitiv über wenige Fingergriffe und nicht verschachtelte Menüs erreichbar. Besonders wichtig war mir auch, die Belichtungseinstellungen von Hand vornehmen zu können. Auch dies geht ganz einfach und ohne Click-Orgien: Programm Zeitautomatik wählen und ich kann während der Auswahl meines Motivs mit dem Clickwheel die Blende anpassen, welche im Display erscheint. Das ist fast noch einfacher als bei meiner D80. Einziger Kritikpunkt bis jetzt: dieses fummelige, filigrane wenn-das-nur-hält-Kläppchen über dem USB-Port. Ich glaube selbst ich als überzeugter Kabel-Anschließer werde beim nächsten Besuch in einem Blödmarkt mal noch in einen Cardreader investieren…

Sushi-Abend

Sushi selber machen macht Spaß! Gestern wurden wir in diese Kunst eingeführt und ich muss sagen, es ist richtig schön gesellig, zu viert in der kleinen Küche rumzuwuseln. Und die Ergebnisse konnten sich doch auch durchaus sehen und schmecken lassen:

Sushi